Der Berner Bluesrocker Marc Amacher legt mit «Overdrive» nach – roh, direkt und ohne Kompromisse. Ab dem 7. August 2027 ist das neue Album da, begleitet von einer Roadshow quer durch die Schweiz.

Wer Marc Amacher schon einmal live erlebt hat, weiss: Hier wird nichts geschönt. Der Musiker aus Heimberg, der einem breiteren Publikum durch «The Voice of Germany» bekannt wurde und es dort mit seiner unverkennbaren Stimme bis ins Finale schaffte, gehört zu den kompromisslosesten Bluesmusikern der Schweiz. Seit über zwanzig Jahren ist er unterwegs, stand bereits mit Grössen wie Eric Clapton – der ihn persönlich als Support anfragte –, Billy F. Gibbons von ZZ Top, Robbie Williams und The BossHoss auf der Bühne. Und doch hat er sich dabei nie verbiegen lassen.
Mit «Overdrive» legt Amacher nun sein neues Album vor – den Nachfolger von «LOAD», das im letzten Jahr Platz eins der Schweizer Albumcharts erreichte. Elf Songs, aufgenommen zwischen erdigem Blues und modernem Rock, getragen von echter Performance statt Studiotricks. Der Titel ist Programm: wie ein Verstärker kurz vor der Sättigung, roh und mit Druck.
Das Album folgt vom Opener «Hell Yeah (Here I Am)» bis zum Finale «Ain’t the Man» einer klaren Linie – keine Ausreden, keine Masken. «Streets Are Golden» richtet sich an alle, die gefallen sind und trotzdem weitergehen, während «Cash Smash Boogie» mit Ironie und Groove den Mythos Geld auseinandernimmt. Ein besonderer Moment ist das Duett «You Can’t Beat Time»: zwei Stimmen in Spannung, keine Romantik – nur die Erkenntnis, dass die Zeit am Ende immer gewinnt.

Eine Kostprobe der neuen Musik gefällig?
Angekündigt wird «Overdrive» mit einer Roadshow durch die ganze Schweiz. Das Setup ist fest auf einen Rollraiser montiert, die Show aufs Wesentliche reduziert: Band in den Van, Anhänger dran, ab auf die Strasse. Getreu dem Motto: «Let’s do straight-up music for real people.»
Fotocredits: Tom Schäfer